* Susanne Huth

Susanne Huth, Die Laube
Eine langsame, gleichmäßige Kamerafahrt durch den chaotischen Innenraum einer gerade verlassenen Gartenlaube.

Der Arbeit zu Grunde liegt die Geschichte eines anscheinend kürzlich verstorbenen unauffälligen Familien(groß)vaters, der die meiste Zeit seines Lebens in seinem Garten verbrachte und dessen Hobby Angeln war.
Die Fotografien zeigen die angebliche Umgebung der Gartenlaube und des Weges, den er fast täglich beim Gang zu seinem Angelort beschritt. Oftmals sind Dinge zu sehen, die etwas verbergen oder zu einer Siedlung gehören könnten. Ebenso dokumentarisch wirkt das Video – eine langsame, gleichmäßige Kamerafahrt durch den chaotischen Innenraum einer gerade verlassenen Gartenlaube, begleitet durch Interview-Aussagen der Familie des Anglers. Beides wird ergänzt durch ein Buch, das mit dem „gefundenen“ Angelalbum des Großvaters/Vaters fast identisch ist: Nur Seiten mit den Fundstücken aus dem Angler-Rucksack wurden hinzugefügt. Zwar ist der Stil rundum dokumentarisch, doch die Geschichte ist letztendlich konstruiert,
changiert zwischen Nachzeichnung der Realität und fiktiver Inszenierung.

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