* Christian Stübe

Jaka jest Warszawa? (Wie ist Warschau?) Ein fotografisches Tagebuch

2011 zog der gebürtige Berliner Christian Stübe nach Warschau. Ausgehend von dem Gedanken, nicht zu wissen wann sein Aufenthalt in der polnischen Hauptstadt endet, hält er von Anbeginn seine Zeit fotografisch fest. Jeden Tag entstehen ein oder zwei Aufnahmen aus seiner persönlichen Umgebung, an verschiedenen Orten der Metropole und ihrer Umgebung, die er zumeist zu Fuß erkundet. Christian Stübe stellt uns mit den Aufnahmen aus seinem Leben ein persönliches Tagebuch vor und überdies ein individuelles Portrait Warschaus in den Jahren 2011/12.

Weitere Bilder: http://www.jakajestwarszawa.tumblr.com

* Jens Lüstraeten

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It’s a free world thematisiert, bzw. ironisiert das große Versprechen der westlichen Welt, welches Denken, Handeln und Streben über Jahrzehnte geprägt hat. Konsum, Wachstum, Besitz und vor allem Stabilität sollten die Garanten für ein Leben in Freiheit nach westlichem Vorbild sein. Doch schon seit langem ist klar geworden, dass sich dieses Versprechen nicht eingelöst hat und auch nicht mehr einlösen wird.

Das Gefühl von Gewissheit, Sicherheit und Zuversicht ist, befeuert von realen oder medial aufgeblasenen Katastrophen und Hiobsbotschaften, einem wachsenden Zustand von Ratlosigkeit, Existenzangst und Depression gewichen; dicht gekoppelt an ein wachsendes Misstrauen in eben dieses tradierte westlich/kapitalistische Gesellschaftsmodell.

Fotografiert mit einem alten Mobiltelefon stellt It’s a free world ein Netz visueller Wechselwirkungen her zwischen den uns angepriesenen Pfeilern unserer Konsumgesellschaft und den immer deutlicher sichtbar werdenden Rissen in der Fassade des schönen Scheins.

* Melanie Lehmann

Die Berliner Fotografin & Stylistin Melanie Lehmann versteht es die besonderen Momente einer Kindheit beeindruckend festzuhalten und erzählt dabei individuell und poetisch vom Traum und Wesen eines Kindes im Alltag.
Ihr Studio ist der Kinderkosmos, ihr Werkzeug Sympathie, der persönliche Augen-Blick und eine große Portion Einfühlungsvermögen für Spontanes. So bannt der Shootingstar seine kleinen Models entspannt in ihrer natürlicher Umgebung und fängt die beeindruckensten Momente eines Kindertages wie ein Lächeln ein …

http://melanielehmannfotografie.tumblr.com/

Gihun Noh

‘SECOND STREET’

„My home town, Gumi where the place had a big effect on me, is a
light industry city located in Gyung Book, Korea. The citizens in
Gumi consist of young generation early thirties, and there is a catchphrase
for the city called ‚YES! GUMI‘ comes from the acronym
‚Young/Youthful, Electronic, Satisfaction Gumi‘
When I was young, the fathers wore working jumper instead of suit
at work, and he was not at home as he was on a night shift. Many of
my old friends and young girls from all over the country also pass
their youth as factory hands in Gumi with their complicated stories.
I think those people are quite beautiful. I hope my works could show
you the scenes of the Gumi’s beauty.“
Gihun Noh, http://www.no-ki.com

Opened eyes in the morning (Eun Mi Choi)

In the morning, I feel disarray with my eyes opening
Long time
Slow walking
Cold body temperature
The day will come to tickle me
I Tie my shoelaces
I adjust my glasses and say hi to somewhere
Hi
I can not say that word
But I may say that later
I am happy but sad
I hope someone left me feels the same as me